Standortprojekt Spechtsschmiede: Wer bearbeitet die Zapfen?

Eine genutzte Spechtsschmiede erkennen, mit Kindern dokumentieren und den Buntspecht störungsarm mit der Wildkamera filmen.

Geprüft am 2026-09-16

Gezeichnete Feldjournal-Szene zum Standortprojekt spechtsschmiede.
Den Fundort lesen, Abstand halten und nur eine natürliche Passage beobachten.

Eine Spechtsschmiede ist eine Astgabel oder Rindenritze, in der ein Specht Zapfen oder Nüsse festklemmt. Darunter können viele bearbeitete Zapfen liegen. Die Frage für Kinder lautet: Wird diese Stelle noch benutzt – und von wem?

So wird ein Projekt daraus

  1. Sammelt keine Zapfen ein, sondern fotografiert die Fundstelle und zählt lose Zapfen auf einem klar begrenzten Quadrat.
  2. Beobachtet aus Abstand, ob ein Vogel die Stelle nutzt. Eine Bruthöhle wird niemals gefilmt.
  3. Montiert die Wildkamera nur mit Erlaubnis an einem stabilen Nachbarbaum; Bildausschnitt auf die Schmiede, nicht auf Wege oder Nester.
  4. Notiert sieben Tage lang Besuche, Uhrzeit und welches Material bearbeitet wird.
  5. Vergleicht danach Spur und Video: Welche Vermutung war richtig, welche blieb offen?

Zum Artporträt: Buntspecht. Für die Montage hilft Aufhängen und ausrichten.