Aufbauen & einstellen
Bildzone, Höhe, Ausrichtung und Startwerte so wählen, dass aus Bewegungen brauchbare Aufnahmen werden.
Geprüft am 2026-09-14

Ein guter Aufbau ist ein kontrollierbares Experiment. Verändere nur einen Faktor auf einmal, notiere die Ausgangslage und prüfe die Bildzone mit einem Geh-Test.
Der sichere Grundablauf
- Private Bildzone festlegen und öffentliche Bereiche ausschließen.
- Kamera stabil und passend zur Tiergröße montieren.
- Quer zur erwarteten Bewegung ausrichten und direkte Morgensonne vermeiden.
- Datum, Uhrzeit, PIR und Aufnahmeart prüfen.
- Testserie aus realistischen Entfernungen aufnehmen.
Fünf Bausteine eines guten Standorts
- Spur: Vorhandenen Wechsel finden und filmen, ohne Bau oder Nest zu überwachen.
- Bildzone: PIR-Feld, Abstand und Bewegungsrichtung aufeinander abstimmen.
- Montage: Höhe, Gurt, Gehäuse und Diebstahlschutz stabil planen.
- Tarnung: Silhouette und Reflexionen reduzieren, ohne Sensor, Funk oder Solarfläche zu verdecken.
- Einstellungen: PIR, Intervall, Serienbild, Video und Nachtmodus mit Startwerten testen.
Zwei Wege zum Tierbild
Bei der passiven Methode folgt die Kamera einer bereits vorhandenen Tierspur. Bei der gestaltenden Methode wird ein ohnehin geeigneter Gartenort durch Wasser, Totholz oder Durchgänge tierfreundlich beobachtbar – ohne Futterköder und ohne Rückzugsorte zu verändern.
Wenn das Ergebnis nicht passt, starte beim sichtbaren Muster im Praxis-Diagnose-Hub.
Im Bild erklärt
Drei Kontrollen vor dem Schließen der Kamera



