Spurentür an der Hecke

Ein kurzes Familienprojekt, das einen natürlichen Tierdurchgang beobachtet, ohne ihn zu verändern.

Geprüft am 2026-09-14

Gezeichnete Feldjournal-Szene zum Familienprojekt spurentuer.
Erst gemeinsam fragen, dann aufbauen, beobachten und im Fundbuch vergleichen.

Eine Lücke unter der Hecke, ein schmaler Pfad durchs Gras oder eine freie Stelle zwischen Pflanzen kann eine natürliche „Spurentür“ sein. Dieses Projekt eignet sich ungefähr ab fünf Jahren und braucht am ersten Tag etwa 20 Minuten.

Eure Frage

„Bewegt sich in den nächsten zwei Nächten ein Tier durch diesen vorhandenen Durchgang?“ Die Frage ist absichtlich klein. Ihr verändert den Durchgang nicht und legt weder Futter noch Markierungen hinein.

So geht es

  1. Erwachsene suchen einen vollständig privaten Bildausschnitt ohne Gehweg oder Nachbargrundstück.
  2. Kinder zeichnen die Form der Lücke und markieren auf dem Papier, wo ein Tier erscheinen könnte.
  3. Die Kamera blickt leicht schräg auf den Durchgang, nicht direkt entlang eines öffentlichen Weges.
  4. Nach zwei Nächten werden Auslöseereignisse gezählt. Serienbilder desselben Besuchs bilden ein Ereignis.
  5. Vergleicht Zeichnung und Aufnahme: Kam das Tier dort ins Bild, wo ihr es erwartet habt?

Wenn nichts zu sehen ist

Auch das ist ein Ergebnis. Prüft zuerst Höhe, Winkel, Pflanzen vor dem Sensor und Batteriestand. Verändert nur eine Sache und beobachtet noch einmal zwei Nächte. Einen genaueren Diagnosepfad gibt es unter Keine Bilder.