Familienprojekt: Das leiseste Tier

Bewegungsarten in Wildkamera-Clips vergleichen und aus Schleichen, Hüpfen und Trippeln eine kleine Beobachtungsgeschichte bauen.

Geprüft am 2026-09-14

Gezeichnete Feldjournal-Szene zum Familienprojekt leisestes tier.
Erst gemeinsam fragen, dann aufbauen, beobachten und im Fundbuch vergleichen.

Dieses 30-Minuten-Projekt braucht drei kurze, bereits vorhandene Tierclips. Erwachsene wählen nur Aufnahmen ohne Personen und schneiden Standortdaten aus der Präsentation heraus.

Eure Frage

Welches Tier wirkt am leisesten – und woran glauben wir das zu erkennen, obwohl die Kamera vielleicht gar keinen Ton aufgenommen hat?

Ablauf

  1. Jeden Clip zunächst ohne Ton ansehen.
  2. Bewegungswörter sammeln: schleichen, hüpfen, trippeln, stampfen.
  3. Füße, Körperhöhe, Pausen und Untergrund vergleichen.
  4. Danach vorhandenen Ton einschalten und Vermutungen korrigieren.
  5. Für jeden Clip einen Satz ins Fundbuch schreiben: „Wir sehen …; wir vermuten …; unsicher ist …“

Kamera-Lernziel

Kurzes Video zeigt Gangart besser als ein Einzelbild, braucht aber mehr Energie und Speicher. Kinder lernen dabei, Beobachtung und Interpretation zu trennen.